Brügge – Die Stadt am Zwin

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Brügge – Die Stadt am Zwin

1. Erweiterung.
Mit der wachsenden Bedeutung der Handelsstadt, zieht es immer mehr verschiedene Kulturen nach Brügge. Neben neuen Personen für alle Gruppen, erscheint mit den “Fremden” auch eine ganz neue Personengruppe. Außerdem handeln die Spieler nun über den “Zwin”, den wichtigen Handelsweg, der Brügge seine Bedeutung gab. Es gilt mit seinen Handlangern und geschicktem Kanalbau, wichtige Vorteile zu erhaschen. Neue Karten und das Einbinden der 3/4 der Würfel, verhilft zu einem neuen, frischen Spielgefühl.

Alter: ab 10 Jahren
Anzahl Spieler: 2 bis 5 Spieler
Spieldauer: ca. 60 Minuten

Qualität des Spielmaterials:
rating-06

Anspruch, Schwierigkeit:
rating-07

Strategie (oder nur Glück?):
rating-06

Interaktion der Mitspieler:
rating-08

Langzeitspaß:
rating-10

Das taktische Familienspiel Brügge wird mit der ersten Erweiterung namens “Die Stadt am Zwin” vergrößert. Das Ziel des Hauptspiels war es mit Hilfe der Bürger des Landes Brügge und der Handlager der alleinige Herrscher zu werden. In der Erweiterung wurde an diesem spaßigem Konzeps glücklicherweise nichts verändert und so bleiben die grundlegenden Dinge bestehen. Der Zusatz der Erweiterung ist die Möglichkeit mit Booten Aktionen mehrmals auszuspielen, die neue Personengruppe der Reisenden, die neuen Module, eine Erweiterung zu der bestehenden Karte und das Spielen zu fünft. Der neue Kartenabschnitt lässt sich hervorragend an den alten Plan integrieren und durch einen fünften Spieler wird das Spiel nicht nur verlängert, sondern es gewinnt auch an Spaß hinzu. Alles in allem eine Erweiterung, die sich lohnt für Spieler, die gerne zu fünft spielen würden und auch das neue Kartenmaterial, die neuen Karten und Module nutzen wollen.
(Monika Eberhartinger für Test-Spiel.de)

Hier können sie die Spielanleitung als pdf herunterladen:

Hans im Glück
Mitte der 80er Jahre entsteht eine Hinterhof-Firma, die mittlerweile zu den erfolgreichsten deutschen Spieleverlagen zählt. Gleich sechsmal erhält die Münchner Ideenschmiede Hans im Glück den begehrtesten Spielepreis überhaupt, das Spiel des Jahres – zuletzt für Dominion, das den verlegerisch hohen Anspruch des Hans im Glück Verlags dokumentiert. Alle diese Spiele tragen nicht nur die Handschrift der Autoren, sondern vor allem die eines Mannes: Bernd Brunnhofer. Seit der Verlagsgründung 1983 hat er ein Ziel vor Augen: gute Spiele zu machen. Und dafür steckt er jede freie Minute in die Entwicklung und die Redaktion neuer Spielideen nicht immer zur Freude seiner Frau Margret und seines Sohnes Moritz.
Seit seinem Entschluss, die Verlagsarbeit professionell zu betreiben, geht es steil bergauf. Kaum ein Jahr ist vergangen, in dem nicht zumindest ein Hans im Glück-Spiel mit Preisen und Auszeichnungen bedacht worden ist. 1946 im österreichischen Graz geboren, verschlägt es ihn direkt nach dem Abitur nach Deutschland. Er probiert manches aus, aber seinem kreativen Kopf stehen geregelte Arbeitszeiten doch eher im Weg. So ist es eine logische Folge, dass er seinen Hauptberuf als Soziologiedozent an der TH München 1984 an den Nagel hängt und sich voll in das Abenteuer Spieleverlag stürzt. Ein Abenteuer, das bisher nur sehr wenige überhaupt überlebt haben. Bernd Brunnhofer gehört dazu.

Stefan Feld (geboren 1970) ist ein deutscher Spieleautor.
Feld begeisterte sich bereits in seiner Kindheit für Gesellschaftsspiele und Pen-&-Paper-Rollenspiele und entwickelte schon zu der Zeit erste eigene Spiele. Einen „Motivationsschub“ brachte ihm 1998 die Teilnahme an einem Wettbewerb des WDR und des Friedhelm-Merz-Verlags, in dem es um den Entwurf eines Spiels zum Thema „Radio“ ging und bei dem Feld den 2. Platz erreichte. Daraufhin begann er, regelmäßig Spielemessen und Autorentreffen zu besuchen. Dort kam er auch erstmals in Kontakt mit Redakteuren von Spieleverlagen, darunter alea und Queen Games.
Mit dem Kartenspiel Revolte in Rom (Queen Games) wurde 2005 das erste Spiel des Autors veröffentlicht. Im selben Jahr war das Spiel für den International Gamers Award nominiert, im Folgejahr stand es auf der Empfehlungsliste zum Spiel des Jahres. Seitdem hat Feld mehrere weitere Spiele entwickelt. 2011 waren drei der zehn im Deutschen Spiele Preis ausgezeichneten oder nominierten Spiele von ihm.
Feld lebt in Gengenbach und unterrichtet am dortigen Gymnasium Sport und Physik. Er ist verheiratet und hat einen Sohn. (Quelle: Wikipedia)