Pantheon

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Pantheon

Ein Volk vergeht, ein anderes erwacht! Gesegnet von den Göttern erlebt jedes Volk seine eigene großartige Blütezeit.
Die umliegenden Zivilisationen bieten reiche Beute und die Götter unterstützen Jene, die Opfer darbringen und ihnen imposante Säulen errichten.
In “Pantheon” tauchen acht antike Völker auf. Doch nicht immer erwachen die Römer nach den Persern oder die Ägypter vor den Griechen. Jedes Volk hat seine Eigenheiten und es liegt an den Spielern, diese bestmöglich zu nutzen.
Nach den beiden zum Spiel des Jahres nominierten und vielfach prämierten Spielen St. Petersburg und Stone Age legt Michael Tummelhofer erneut ein packendes Brettspiel vor. Die Spieler durchleben das Kommen und Gehen verschiedener antiker Völker im Mittelmeerraum. Mit Hilfe der Götter verschaffen sich die Spieler einen Vorteil gegenüber den anderen, wenn sie denn genügend Opfergaben oder Priester ihr Eigen nennen. Aber auch der Tempelbau sollte nicht vernachlässigt werden, viele Tempel sind den Göttern gerne eine Belohnung wert!

Alter: ab 10 Jahren
Anzahl Spieler: 2 bis 4
Spieldauer: 60 bis 90 Minuten

Qualität des Spielmaterials:
rating-06

Anspruch, Schwierigkeit:
rating-07

Strategie (oder nur Glück?):
rating-06

Interaktion der Mitspieler:
rating-08

Langzeitspaß:
rating-10

Das neue Spiel Pantheon vom Spiele-Autor Michael Tummelhofer ist für mich ein sehr gelungenes, anspruchsvolles Brettspiel ab zehn Jahren, mit dem wir in der ganzen Familie bisher großen Spaß hatten. Der ganz große Spielfluss und Spielspaß kommt meiner Meinung nach vor allem auf, wenn man drei oder vier Spieler versammeln kann. Man kommt mit der Anleitung recht gut rein, muss sich aber auch etwas „einspielen“ und es ein paar Mal ausprobieren. Insgesamt sind die Regeln leicht verständlich, sodass man gleich ins Spielen kommt und nicht lange die Spielanleitung studieren muss. Ich fand spannend, dass sowohl Glück als auch Strategie zum Spiel gehören und zum Erfolg führen. Ansprechend finde ich die Gestaltung und grafische Umsetzung des Spiels, da man sich so gut in die Welt der Antike und der Götter reindenken kann. Auch die Spielmaterialien sind ordentlich und gehen nicht bei den ersten Spielrunden kaputt.
(Monika Eberhartinger für Test-Spiel.de)

Hier können sie die Spielanleitung als pdf herunterladen:

Hans im Glück
Mitte der 80er Jahre entsteht eine Hinterhof-Firma, die mittlerweile zu den erfolgreichsten deutschen Spieleverlagen zählt. Gleich sechsmal erhält die Münchner Ideenschmiede Hans im Glück den begehrtesten Spielepreis überhaupt, das Spiel des Jahres – zuletzt für Dominion, das den verlegerisch hohen Anspruch des Hans im Glück Verlags dokumentiert. Alle diese Spiele tragen nicht nur die Handschrift der Autoren, sondern vor allem die eines Mannes: Bernd Brunnhofer. Seit der Verlagsgründung 1983 hat er ein Ziel vor Augen: gute Spiele zu machen. Und dafür steckt er jede freie Minute in die Entwicklung und die Redaktion neuer Spielideen nicht immer zur Freude seiner Frau Margret und seines Sohnes Moritz.
Seit seinem Entschluss, die Verlagsarbeit professionell zu betreiben, geht es steil bergauf. Kaum ein Jahr ist vergangen, in dem nicht zumindest ein Hans im Glück-Spiel mit Preisen und Auszeichnungen bedacht worden ist. 1946 im österreichischen Graz geboren, verschlägt es ihn direkt nach dem Abitur nach Deutschland. Er probiert manches aus, aber seinem kreativen Kopf stehen geregelte Arbeitszeiten doch eher im Weg. So ist es eine logische Folge, dass er seinen Hauptberuf als Soziologiedozent an der TH München 1984 an den Nagel hängt und sich voll in das Abenteuer Spieleverlag stürzt. Ein Abenteuer, das bisher nur sehr wenige überhaupt überlebt haben. Bernd Brunnhofer gehört dazu.

Michael Tummelhofer
Bernd Brunnhofer (geboren am 27. Juli 1946 in Graz) ist ein deutscher Spieleverleger, Spieleredakteur und Spieleautor. Aktuell lebt er in München.
Er publiziert auch unter dem Namen Michael Tummelhofer.